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Die Neukonzeption der Ausbildung an der Schule für Pflegeberufe des Universitätsklinikums Tübingen - Eine gelungene Investition?

  • Im Rahmen des Studiengangs Pflegepädagogik an der Hochschule Esslingen wird den Studierenden im Zeitraum des fünften und sechsten Semesters im Modul ‚5.6 Forschung und Entwicklung in der pädagogischen Praxis und der Pflegepraxis (…)‘ in einem Projekt ermöglicht, erste selbständige Verknüpfungen zwischen Theorie und Praxis anhand eines eigens gewählten Forschungsdesigns herzustellen. Die zur Wahl stehenden Themen werden aus der pflegepädagogischen Praxis gestellt und inkludieren eine Forschungsfrage, deren Bearbeitung durch bisher erworbene Kompetenzen im Studienverlauf ermöglicht wird. Dies soll einen entscheidenden Beitrag zur Weiterentwicklung im fortlaufenden Studium leisten. Unter anderem werden im Projektverlauf die Lernprozesse, Arbeitsprozesse und Gruppenprozesse von den Studierenden selbstständig gesteuert. Vor diesem Hintergrund hat sich eine zehnköpfige Projektgruppe unter der Betreuung von Professorin Dr. Karin Reiber, für die eingereichte Fragestellung der Schule für Pflegeberufe am Universitätsklinikum Tübingen formiert. Die Fragestellung der Schule ist aus dem Resultat einer Fusion zweier Krankenpflegeschulen sowie einer Kinderkrankenpflegeschule im Jahr 2005 entstanden. Die Schule entwickelte daraufhin eine Neukonzeption in welcher seit Oktober 2009 Gesundheits- und Krankenpflegende und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegende gemeinsam ausgebildet werden. Vor diesem Hintergrund entstand der konkrete Projektauftrag, eine Teilevaluation der neukonzipierten Pflegeausbildung am Universitätsklinikum Tübingen durchzuführen. Dabei hat sich die Evaluation auf die bereits fertiggestellten Teile des Curriculums für das erste und zweite Ausbildungsjahr bezogen. Der Gesamtzeitraum des Projekts erstreckte sich dabei vom 28. September 2010 bis 29. Juni 2011. Die Projektgruppe hat anhand einer intensiven Literaturrecherche und Auswertung wissenschaftlich fundierte Qualitätsansprüche an eine zeitgemäße Pflegeausbildung erstellt. Diese setzen sich aus acht Qualitätskriterien zusammen, welche die Grundlage für die Teilevaluation darstellten. Um die qualitative Fundierung der Neukonzeption der Ausbildung anhand der generierten Qualitätskriterien zu überprüfen, sind geeignete Methoden notwendig gewesen. Dabei hat sich die Projektgruppe nach intensiver Auseinandersetzung mit der Materie, für die Methode der Inhaltsanalyse und die Methode Befragung entschieden. Um diese beiden Methoden in dem gegebenen zeitlichen Rahmen anwenden zu können hat sich die Projektgruppe in zwei Projektteilgruppen aufgeteilt. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen der Inhaltsanalyse und Befragung sind abschließend zusammengeführt worden.

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Metadaten
Author:Jan-Eric Brinkmann
URN:urn:nbn:de:bsz:753-opus-2406
Document Type:Working Paper
Language:German
Date of Publication (online):2012/02/01
Release Date:2012/02/01
Tag:Baden-Württemberg; Curriculum; Gesundheits- und Krankenpflege; Pflegeausbildung; Teilevaluation; integrativ; integriert
GND Keyword:Evaluation; Inhaltsanalyse; Befragung; Projekt; Hochschule Esslingen
Institutes:Fakultäten / Soziale Arbeit, Gesundheit und Pflege
DDC class:300 Sozialwissenschaften / 370 Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Open Access:frei verfügbar
Licence (German):License LogoVeröffentlichungsvertrag ohne Print-on-Demand