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Entwicklung eines neuen Infusionsständers für die klinische Praxis: Cart Around Care System

  • Infusionsständer sind ein zentrales Hilfsmittel in der Gesundheitsversorgung. Sie finden sich überwiegend in Krankenhäusern, sind in der Regel viele Jahre im Gebrauch, tragen mitunter enorme Lasten (z. B. Spüllösungen, Perfusoren), werden von mobiliätseingeschränkten Personen auch zur Unterstützung des Gehens genutzt, fördern die Mobilität und Selbstbestimmung bei laufender Infusionstherapie und müssen in ausreichender Anzahl gelagert werden. Die Schwächen der bestehenden Konstruktion von Infusionsständern sind den Anwender*innen bestens bekannt. Trotzdem findet seit Jahrzehnten keine Weiterentwicklung oder Anpassung an neue, veränderte Anforderungen, geschweige denn an neue technische Möglichkeiten statt. Kurzfristig ist es sinnvoll, die bestehenden Infusionsständermodelle evolutionär weiterzuentwickeln, um rasch eine Verbesserung in den Funktionen herzustellen und die größten Schwächen zu mildern. Das Projektteam hat dahingehend im Rahmen der technischen Entwicklungen gezeigt, dass es sehr einfache, aber im Sinne von Funktionalität, Sicherheit und Datenschutz sehr lohnende Anpassungen gibt, die von der Industrie aufgegriffen werden können und sollten. Allein die Neugestaltung des Basiselements bringt so viel Verbesserung für den Einsatz dieses Hilfsmittels, dass eine Industrialisierung in mehrfachem Sinne – für das Individuum und die Gesellschaft – mehr als erfolgversprechend wäre. Mit diesem Forschungsprojekt möchte die Projektgruppe einen Impuls zur partizipativen Einbindung von Anwender*innen in die Hilfsmittelforschung setzen. Dabei können die Anwender*innengruppen in verschiedenen Phasen der Produktentstehung mitwirken; mindestens aber sollten die Produkte regelmäßig in ihrer Anwendung bei den Nutzer*innen evaluiert werden.
  • IV stands are key care aids in healthcare processes. They are mainly found in hospitals, carrying sometimes enormous weights (e.g., fluids for bladder washouts, perfusor), are used as walking aids by mobility impaired persons, supporting mobility and self-determination during an ongoing infusion therapy and also must be stored in adequate numbers. The construction weaknesses of the existing IV stand models are well known by the users. Still there has been no further development or adaptation to new and changed demands in the last decades. It makes sense to evolve existing IV stand models to quickly improve the functionality and to reduce the major weaknesses short term. In this regard, the project team has shown that there are very simple, but worthwhile adjustments in terms of functionality, security and personal data protection that can and should be taken up by the manufacturing industry. The redesign of the IV stand base alone brings so much individual and social improvement for the use of this care aid that an industrial production would be more than promising. With this project, the science team wants to provide a stimulus and invitation for a participatory involvement of users in research on technical care aids. Through this, user groups can participate in different phases of product development. At least the products should be regularly evaluated by end users in their usability.
Metadaten
Author:Astrid Elsbernd, Franziska Meinecke, Marcel Schmucker, Simone Groß
URN:urn:nbn:de:bsz:753-opus4-20038
Subtitle (German):Projektbericht
Document Type:Report
Language:German
Year of Completion:2022
Publishing Institution:Hochschule Esslingen
Release Date:2022/09/20
GND Keyword:Technik und Pflege; Infusionsständer; partizipative Technikentwicklung; Hilfsmittelforschung Pflege; Funktionsmuster und Prototyp
Page Number:89
Institutes:Institut für Gesundheits-und Pflegewissenschaften (IGP)
Open Access?:frei verfügbar
Relevance:Wissenschaftlicher Artikel und Aufsatz, Proceeding, Artikel in Tagungsband
Faculty:Maschinen und Systeme
Soziale Arbeit, Bildung und Pflege
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